Fehlende Unterlagen nachfordern
Steuer-ID, Grundbuchdaten, Teilungserklärung, Ausweisdaten, Handelsregisterauszug: Marie ruft den Beteiligten an, nennt nur, was im Vorgang fehlt, und schickt die E-Mail-Adresse des Notariats per SMS.
Erreichbar, auch während du beurkundest.
Und Marie weiß, wem sie was sagen darf.
500+
Unternehmen am Telefon
ab 99 €
pro Monat
EU
Daten, Server in Frankfurt
Vorgang
Kaufvertrag Musterstraße 12
zuständig: Frau Keller, Notarfachangestellte
Heute zu diesem Vorgang
„Ist die Vormerkung schon eingetragen?“
Im Vorgang vermerkt, Rückruf durch Frau Keller ab 15 Uhr
„Hat die Beurkundung geklappt?“
Nachricht im Vorgang, ohne Freigabe keine Auskunft
„Wann kommt die Fälligkeitsmitteilung?“
Anfrage mit Aktenzeichen an Frau Keller

„Seit wir ScaleTalk nutzen, sind wir rund um die Uhr erreichbar und verpassen keinen wichtigen Anruf mehr. Besonders schätzen wir den schnellen Support.“





Über 500 Unternehmen
vertrauen ScaleTalk
Zwei echte Anrufe: Ein Käufer möchte erst jemanden persönlich sprechen, ein Ehepaar fragt nach Testament und Kosten. Achte darauf, wie Marie den Ablauf erklärt und warum sie keine eigene Kostenzahl nennt. Rechts siehst du, was danach im Vorgang in deinem System steht.
Play starten, dann läuft das Transkript live mit.
Melde dich als Käufer einer Wohnung und sag gleich, dass du lieber jemanden persönlich sprechen möchtest. Oder frag nach einem Testament und was es kostet. Nach dem Eintragen startet der Anruf direkt, die Nummer siehst du zusätzlich.
Echte Suchanfragen aus Google in Deutschland. Die KI-Antwort von Google rät darauf, anzurufen, denn so „erreichen Sie oft direkt das Büro oder die zuständigen Sachbearbeiter“. Der Frust landet also am Telefon deines Notariats, auch wenn er ganz woanders entsteht.
Quelle: Google-Autocomplete und Google-KI-Übersicht, Deutschland, September 2026.
betrug laut Senat die durchschnittliche Bearbeitungszeit im Grundbuchamt Bremen, vom Antrag bis zur Eintragungsnachricht. Die Frage „Wann wird umgeschrieben?“ stellen die Beteiligten trotzdem deinem Notariat, oft mehrmals.
Weser-Kurier, 25.08.2025, nach der Senatsantwort auf eine Anfrage der FDP
Erreichbarkeit an einem Werktag
Telefonzeiten wörtlich aus dem Google-Suchergebnis eines Notariats („vormittags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und nachmittags von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr“), Name weggelassen, September 2026.
Wähl, wer anruft und was gefragt wird. Du siehst, was Marie sagt, was sie nicht sagt und warum. Und dass jede Anfrage trotzdem vollständig bei deinem Team ankommt.
1. Wer ruft an?
hat den Kauf vermittelt, ist aber nicht Urkundsbeteiligter
2. Was wird gefragt?
Beispielkonfiguration. Welche Auskunft an wen geht, legt dein Notariat vor dem Start fest. Marie hält diese Regeln bei jedem Anruf gleich ein und gibt nie aus eigenem Ermessen etwas preis.
Die Schranke
Nachricht im Vorgang, Rückruf durch das Notariat
Marie sagt
„Ohne Freigabe kann ich Ihnen dazu nichts sagen. Ich nehme Ihre Frage auf, Frau Keller meldet sich, sofern die Beteiligten eine Auskunft an Sie freigegeben haben.“
Marie sagt nicht
Weder Datum noch Uhrzeit, auch nicht, ob überhaupt ein Termin vereinbart ist.
Warum
Der Makler ist nicht Urkundsbeteiligter. Was er erfährt, entscheidet das Notariat nach der Freigabe der Beteiligten, nicht die Telefonassistenz.
Im Vorgang vermerkt
Makler · „Steht der Beurkundungstermin?“
an: Frau Keller: Anfrage Makler, Freigabe prüfen
„Was muss ich mitbringen?“ ist eine der häufigsten Fragen am Notariatstelefon. Wähl eine Urkundsart und hak ab, was schon vorliegt.
Hinterlegte Liste
0/5 liegt vorBeurkundung Kaufvertrag
Hak ab, was schon vorliegt. Marie fragt dann nur noch nach dem Rest, so wie bei einem ausgehenden Erinnerungsanruf.
Das fragt Marie außerdem
Marie am Telefon
„Bitte bringen Sie mit: gültiger Personalausweis oder Reisepass aller Beteiligten, Steuer-Identifikationsnummern aller Beteiligten, Grundbuchdaten des Objekts, falls vorhanden ein Grundbuchauszug, bei Eigentumswohnungen die Teilungserklärung und Angaben zu Kaufpreis und Finanzierung laut Datenerfassungsbogen.“
SMS an den Anrufer
Bei Verbraucherverträgen erhalten die Beteiligten den Text im Regelfall zwei Wochen vor der Beurkundung (§ 17 Abs. 2a BeurkG). Marie nennt diese Frist als Fakt, sie berät nicht dazu.
Beispielliste zur Veranschaulichung. In der Einrichtung hinterlegt dein Notariat seine eigene Liste je Urkundsart, etwa aus deinem Datenerfassungsbogen. Marie liest nur diese Liste vor und ergänzt nichts aus eigenem Wissen.
Ausgehende Anrufe
Marie ruft Beteiligte zu laufenden Vorgängen an: wenn Unterlagen fehlen, ein Termin bestätigt werden muss oder eine Urkunde abholbereit ist. So bleiben Beurkundungen nicht an einer fehlenden Steuer-ID hängen.
„Der Notar hat jedes gewerbliche Verhalten, insbesondere eine dem öffentlichen Amt widersprechende Werbung zu unterlassen.“
Steuer-ID, Grundbuchdaten, Teilungserklärung, Ausweisdaten, Handelsregisterauszug: Marie ruft den Beteiligten an, nennt nur, was im Vorgang fehlt, und schickt die E-Mail-Adresse des Notariats per SMS.
Ein bis zwei Tage vorher: Bleibt es bei der Uhrzeit, kommen alle Beteiligten, sind die Ausweise im Original dabei? Wer nicht kann, bekommt direkt einen Ersatztermin.
Nach dem Versand fragt Marie, ob der Entwurf angekommen ist, und nimmt Fragen wörtlich für den Notar auf. Sie beantwortet keine davon. Auf Wunsch bucht sie einen Besprechungstermin.
Wurde ein Beteiligter vollmachtlos vertreten, vereinbart Marie den Termin für die Genehmigungserklärung oder die Beglaubigung.
Vorsorgevollmacht, Testament oder Gründungsurkunde sind fertig: ein kurzer Anruf mit Abholtermin statt eines weiteren Briefs.
Ob ein ausgehender Anruf zu einem einzelnen Vorgang eine Einwilligung des Beteiligten nach § 26a Abs. 4 BNotO braucht, klären wir vor dem Start gemeinsam mit dir. Die Einordnung triffst du als Notar.
4.499 der 6.205 Notarinnen und Notare in Deutschland sind Anwaltsnotare. Bei ihnen klingelt dasselbe Telefon für die Beurkundung und für das Mandat. Marie trennt das im ersten Satz und leitet beides unterschiedlich weiter, mit den Regeln, die für den jeweiligen Bereich gelten.
BNotK, Notarstatistik, Stand 01.01.2026
Für die Kanzleiseite: KI-Telefonassistent für Anwälte
Notariat
erkennt: Beurkundung, Beglaubigung, laufender Vorgang
landet bei: Notarfachangestellte des Vorgangs, nach den Auskunftsregeln des Notariats
§ 18 BNotO, § 26a BNotO
Kanzlei
erkennt: anwaltliches Mandat, neue Rechtssache
landet bei: Sekretariat oder zuständige Anwältin, als Vorgang mit Frist und Rückrufwunsch
§ 43e BRAO, § 203 StGB
Belegte Zahlen, jeweils mit Quelle. Eine belastbare Gesamtzahl notarieller Urkunden pro Jahr haben wir in den Veröffentlichungen der Bundesnotarkammer nicht gefunden, deshalb nennen wir keine.
Notarinnen und Notare gibt es in Deutschland, davon 1.706 hauptberuflich und 4.499 Anwaltsnotare.
BNotK, Notarstatistik, Stand 01.01.2026 (notar.de)
Notarinnen und Notare weniger als fünf Jahre zuvor. Am 01.01.2021 waren es noch 6.860, vor allem die Zahl der Anwaltsnotare ist gesunken.
BNotK, Notarstatistik 01.01.2021 und 01.01.2026, eigene Rechnung
Immobilienkaufverträge im Jahr 2024, jeder davon notariell beurkundet (§ 311b BGB). Ein Plus von 9 % zum Vorjahr.
Immobilienmarktbericht Deutschland 2025 der Gutachterausschüsse
Vorsorgeverfügungen wurden 2024 neu im Zentralen Vorsorgeregister eingetragen.
BNotK, Tätigkeitsbericht 2024
Testamente und 181.474 Erbverträge kamen 2024 ins Zentrale Testamentsregister.
BNotK, Tätigkeitsbericht 2024
neue Ausbildungsverträge für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, 1998 gegenüber 2022.
LTO, 14.03.2023, nach Zahlen der BRAK
Links steht, was das Gesetz verlangt. Rechts, was das für Marie im Alltag heißt. Wir versprechen keine Zertifikate, die es für Notariate nicht gibt, sondern klären die Verträge vor dem Start mit dir.
§ 18 Abs. 1 BNotO
„Der Notar ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm bei Ausübung seines Amtes bekannt geworden ist.“
Für Marie heißt das
Marie gibt Auskunft nur nach den Regeln, die dein Notariat festlegt. Ohne Freigabe nimmt sie eine Nachricht auf und bestätigt nicht einmal, dass es einen Vorgang gibt.
§ 26a BNotO
Dienstleister dürfen Zugang zu geschützten Informationen erhalten, soweit das für die Dienstleistung erforderlich ist (Abs. 1). Nötig ist ein Vertrag in Textform mit Verschwiegenheitsverpflichtung und Belehrung über die strafrechtlichen Folgen, Unterauftragnehmer eingeschlossen (Abs. 3). Dient eine Dienstleistung unmittelbar einem einzelnen Amtsgeschäft, braucht es die Einwilligung des Beteiligten (Abs. 4).
Für Marie heißt das
Die Vereinbarung in Textform klären wir vor dem Start mit dir. Ob einzelne Abläufe, etwa ausgehende Anrufe zu einem bestimmten Vorgang, unter Abs. 4 fallen und eine Einwilligung brauchen, beurteilst du als Notar. Wir richten Marie danach ein.
§ 203 StGB
Nennt Notare ausdrücklich. Mitwirkende Personen dürfen Geheimnisse erfahren, soweit es erforderlich ist, und machen sich bei Verletzung selbst strafbar. Strafbar ist auch, wer nicht für ihre Verpflichtung zur Geheimhaltung sorgt.
Für Marie heißt das
Deshalb steht die Verpflichtung vor dem ersten Anruf, nicht danach.
§ 17 BeurkG
Die Belehrung der Beteiligten ist Amtspflicht des Notars. Bei Verbraucherverträgen nach § 311b BGB soll der Text im Regelfall zwei Wochen vor der Beurkundung vorliegen.
Für Marie heißt das
Marie berät nie. Fragen zum Inhalt nimmt sie wörtlich auf und gibt sie an den Notar.
§ 29 Abs. 1 BNotO
„Der Notar hat jedes gewerbliche Verhalten, insbesondere eine dem öffentlichen Amt widersprechende Werbung zu unterlassen.“
Für Marie heißt das
Ausgehende Anrufe nur zu laufenden Vorgängen und nur an Beteiligte. Keine Akquise, keine Werbung.
Art. 50 KI-VO
Wer mit einer KI spricht, muss das erfahren. Die Pflicht gilt seit dem 2. August 2026.
Für Marie heißt das
Marie sagt im ersten Satz, dass sie eine KI-Assistentin ist.
§ 201 StGB, DSGVO
Das nichtöffentlich gesprochene Wort unbefugt aufzunehmen, ist strafbar. Für die Datenverarbeitung gilt die DSGVO.
Für Marie heißt das
Aufzeichnung nur mit Einwilligung, sonst bleibt es bei der strukturierten Notiz. Server in Frankfurt, die Daten bleiben in der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Das hängt von der Auslastung des Notariats und von der Urkundsart ab. Bei einem Kaufvertrag kommt zuerst der Entwurf, bei Verbraucherverträgen im Regelfall zwei Wochen vor der Beurkundung. Mit Marie bekommt der Anrufer sofort eine Antwort: freie Termine aus deinem Kalender oder die Zusage, dass sich die zuständige Notarfachangestellte meldet.
Das legt jedes Notariat je Urkundsart selbst fest. Marie liest am Telefon genau die Liste vor, die dein Notariat hinterlegt hat, und schickt sie auf Wunsch per SMS. Sie ergänzt nichts aus eigenem Wissen.
Viele Notariate nutzen dafür einen Datenerfassungsbogen mit Angaben zu den Beteiligten samt Steuer-ID, zum Objekt mit Grundbuchdaten, zum Kaufpreis und zur Finanzierung. Marie fragt diese Punkte im Gespräch ab und übergibt sie strukturiert an dein Team.
Bei Verbraucherverträgen über Grundstücke soll der Beteiligte den Text des Vertrags im Regelfall zwei Wochen vor der Beurkundung erhalten (§ 17 Abs. 2a BeurkG). Marie nennt diese Regel als Fakt, wenn danach gefragt wird. Ob sie im Einzelfall eingehalten ist oder verkürzt werden kann, beantwortet der Notar.
Notarkosten richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und hängen vom Geschäft ab. Marie nennt keine Beträge, es sei denn, dein Notariat hinterlegt feste Standardauskünfte. Sonst nimmt sie die Kostenfrage auf und gibt sie an dein Team.
§ 26a BNotO erlaubt, Dienstleister einzubinden, soweit das für die Dienstleistung erforderlich ist. Voraussetzung ist ein Vertrag in Textform mit Verschwiegenheitsverpflichtung und Belehrung über die strafrechtlichen Folgen. Dient eine Leistung unmittelbar einem einzelnen Amtsgeschäft, braucht es zusätzlich die Einwilligung des Beteiligten (Abs. 4). Die Vertragsgestaltung klären wir vor dem Start mit dir, die berufsrechtliche Einordnung triffst du.
Nein. Die Belehrung ist Amtspflicht des Notars (§ 17 BeurkG). Marie nimmt auf, fragt ab, vereinbart Termine und verbindet. Fragen zum Inhalt einer Urkunde gibt sie wörtlich an den Notar weiter.
Dann verbindet Marie warm: Sie brieft kurz, wer anruft und worum es geht, und stellt dann durch. Ist niemand frei, legt sie das vollständige Anliegen als Vorgang mit Rückrufwunsch an.
Ja. Unter einer Nummer fragt Marie zuerst, ob es um eine Beurkundung oder um ein anwaltliches Mandat geht, und leitet danach unterschiedlich weiter. Für das Notariat gelten die Auskunftsregeln der Verschwiegenheits-Schranke, für die Kanzlei die Rückruf- und Fristenlogik deines Sekretariats.
Jeder Anruf kommt als strukturierte Zusammenfassung per E-Mail oder per Schnittstelle bei dir an, Termine landen im Google- oder Outlook-Kalender. Wie die Übergabe an deine Notarsoftware konkret aussieht, klären wir in der Bedarfsanalyse an deinem Setup.
Ja. Marie läuft über eine Rufumleitung auf deiner Nummer. Du entscheidest, ob sie sofort rangeht, erst nach mehrmaligem Klingeln, zum Beispiel während Beurkundungen, oder nur außerhalb der Telefonzeiten.
ScaleTalk startet ab 99 € im Monat. Der Preis richtet sich nach dem Anrufaufkommen, nicht nach Arbeitsplätzen. Den Testanruf und die Bedarfsanalyse kannst du kostenlos machen.
Nächster Schritt
30 Minuten: welche Anrufe deine Notarfachangestellten unterbrechen, welche Auskunftsregeln Marie bekommen soll, wie die Vereinbarung nach § 26a BNotO aussieht und was es für dein Notariat kostet.